Blätter-Navigation

Offer 1 out of 24 from 08/04/26, 14:01

logo

Wei­zen­baum-Insti­tut e.V.

Das 2017 gegründete Weizenbaum-Institut erforscht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. Es trägt mit seinen Handlungsempfehlungen dazu bei, dass die digitale Transformation nachhaltig, selbstbestimmt und verantwortungsvoll gestaltet wird. Das Weizenbaum-Institut wird von einem Verbund aus sieben Partnern getragen, dem die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Universität Potsdam, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) angehören. Finanziert wird das Institut vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Berlin. Es hat seinen Standort in Berlin.

Für unsere beiden Forschungsprojekte „Zwischen Ökonomie und Demokratie: Die Reorganisation der Forschungsevaluation durch Metadaten im digitalen Zeitalter“ und „Generative KI in der Wissenschaft (KIWi)“ am Weizenbaum-Institut e.V. möchten wir zum 15.05.2026 zwei studentische Hilfskräfte (m/w/d) aus den Sozialwissenschaften / Wissenschafts- und Technikforschung mit jeweils bis zu 15 Wochenstunden einstellen. Die Stellen sind zunächst bis zum 31.12.2027 befristet. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.

zwei studentische Hilfskräfte (m/w/d) aus den Sozialwissenschaften / Wissenschafts- und Technikforschung

Das Team und die Forschungsprojekte:
Das Forschungsprojekt „Zwischen Ökonomie und Demokratie: Die Reorganisation der Forschungsevaluation durch Metadaten im digitalen Zeitalter“ untersucht in ländervergleichender Perspektive die Bewertung von Forschung auf der Basis von Metadaten und richtet den Blick auf das Verhältnis zwischen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und kommerziellen wie offenen Providern von Forschungsinformationen. Das Forschungsprojekt “Generative KI in der Wissenschaft (KIWi)” untersucht den Einfluss generativer KI-Tools (genKI) auf die wissenschaftliche Praxis mit Blick auf unterschiedliche Disziplinen und die Organisationsstrukturen des Wissenschaftssystems.
Beide Projekte sind an die Forschungsgruppe “Reorganisation von Wissenspraktiken” angebunden, die untersucht, wie eine Reorganisation wissenschaftlicher Praktiken entlang digitaler Prinzipien einen Beitrag zu individueller und gesellschaftlicher Selbstbestimmung leisten kann.

Aufgabenbeschreibung:

  • Unterstützung bei der Durchführung, Aufbereitung und Analyse von qualitativen Interviews und Fokusgruppen
  • Unterstützung bei der Literaturrecherche
  • Unterstützung bei der Erstellung von Präsentationen, Texten und Publikationen
  • Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen

Erwartete Qualifikationen:

  • Aktuell laufendes Studium an einer Hochschule/Universität in den Fächern Sozialwissenschaften, Wissenschafts- und Technikforschung oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Interesse an gesellschaftsrelevanten Forschungsthemen der Digitalisierung, insbesondere an Wissenschafts- und Technikforschung
  • Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten
  • Erfahrung in Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere der Aufbereitung qualitativer Daten
  • Erfahrung in der Analyse qualitativer Daten mittels entsprechender Auswertungssoftware (z.B. MAXQDA oder ATLAS.ti)
  • gute Kommunikationsfähigkeiten (Deutsch und Englisch)
  • Fähigkeit zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten

Unser Angebot:

  • flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zur tageweisen mobilen Arbeit
  • Vergütung analog zum TV Stud III
  • Einblick in aktuelle Forschung und den wissenschaftlichen Arbeitsalltag
  • enge Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen
  • inspirierendes akademisches und internationales Arbeitsumfeld im Herzen Berlins (Nähe Bahnhof Zoo) mit breiten, interdisziplinären Netzwerken in Forschung, Medien und Politik

Hinweise zur Bewerbung:

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Wir schätzen Vielfalt und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Der Weizenbaum-Institut e.V. fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Ihre Bewerbung, bestehend aus Motivationsschreiben, Lebenslauf, aktuellem Immatrikulationsnachweis und Zeugnissen sowie Noten, können Sie, gerichtet an Dr. habil. Anne K. Krüger, in unserem Bewerbungsportal einreichen. Bei Fragen können Sie sich gerne jederzeit an Sabine Zimmermann aus unserem Team Personal (personal[at]weizenbaum-institut.de) wenden. Wir freuen uns auf Ihre Unterlagen bis zum 30.04.2026.